Mittwoch, 6. März 2013

Kniestrumpf und Hosenbein

Die Hosenbeine hängen an den Kniestrümpfen. Was tun? (Foto: Privat)

Hin und wieder greife ich gern Leserfragen auf. Hier die Zuschrift des Herrn von T. aus M:

"Ein Bekannter hat das Problem, dass seine Hose nach dem Aufstehen aus der Sitzposition wegen der Kniestrümpfe hängen blieb. Gibt es hierfür eine andere Lösung als Seidenstrümpfe?"

Diese Frage habe ich in letzter Zeit häufiger gehört. Was tun, wenn schmal geschnittene Hosenbeine am Strumpf kleben? Ob Seidenstrümpfe abhelfen, möchte ich bezweifeln. Seide ist aber ein gutes Stichwort, denn es erinnert an Futterstoffe. Eine Lösung wäre es, das Hosenbein rundum füttern zu lassen, z. B. mit einem glatten. Dies würde tatsächlich verhindern, dass die Hose nicht über den Strumpf rutscht.

6 Kommentare:

Blogger Mike meinte...

Bei mir passiert dies auch bei mehr oder weniger engen Chinos, bzw. Slacks.

Da Chinos nicht gefüttert sind und es etwas bizarr wäre, dies zu tun, schaffe ich Abhilfe durch diskretes Schütteln des Fußes oder leichtes Aufstampfen, wenn man nach dem Aufstehen noch ein wenig beieinander steht.

Ansonsten erledigt sich das Problem nach ein paar Schritten von selbst.

Mir hat sogar mal ein hilfsbereiter Kollege die Hosenbeine unaufgefordert nach unten gezogen. War für ihn gegenüber Dritten sicherlich peinlicher als für mich.


Ich finde es immer recht interessant, da man sofort erkennen kann, wer Kniestrümpfe trägt und wer nicht. Bei den meisten Herren bleiben die Hosenbeine immer unten...

Btw: Sind die typischen Slacks eigentlich immer etwas weiter geschnitten? Gemäß der Übersetzung in Deutsche? Oder sind alle Hosen irgendwie Slacks, wenn man nicht Trousers oder Pants sagen will?

6. März 2013 um 05:57  
Anonymous Daniel Grabbe meinte...

Hmmmm. Ich bin mir nicht sicher, ob das tatsächlich mit 'Slim Fit' zusammenhängt. Ich trage eher weitere Hosen, habe das Thema auch ab und zu. Es gibt da schon einen Zusammenhang zwischen Strumpf- und Anzugstoff, denke ich...

6. März 2013 um 09:25  
Blogger Bernhard Roetzel meinte...

Man muss das tatsächlich nicht als Problem sehen. Irgendwann ist das Hosenbein wieder unten. Slacks ist ein Ausdruck, der mehr als "pants" die Bequemlichkeit einer Hose ausdrückt. Dennoch sind Slacks nicht zwingend weiter geschnitten.

6. März 2013 um 10:03  
Anonymous Anonym meinte...

Die Idee mit dem Hose durchfüttern hatte ich auch schon einmal, ein in Maßkleidung sehr erfahrener Bekannter meinte aber, das funktioniere nicht; Futter- und Oberstoff würden unterschiedlich stark ausbeulen am Knie und zu unschöner Faltenbildung führen.
Also zurechtzuppeln :(.

Niels

8. März 2013 um 02:59  
Blogger Bernhard Roetzel meinte...

Wenn der Futterstoff richtig ausgesucht wird und von guter Qualität ist, sollten keine unerwünschten Nebenwirkungen auftreten. Ich kenne z. B. jemanden, der sich von meinem Londoner Schneider Tweedhosen immer komplett füttern lässt. Ich selbst würde aber eher empfehlen, dass man die Hosen nicht zu weit trägt und mit Umschlag.

8. März 2013 um 03:24  
Anonymous Anonym meinte...

Da zeigt sich dann doch mal der Vorteil der so verrufenen kurzen Socke, die aber dann kein Problem ist, wenn man in Gesellschaft niemals, wirklich NIEMALS die Beine übereinanderschlägt. Dann sind Kniestrümpfe überflüssig.

27. September 2013 um 16:35  

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