Montag, 18. Februar 2013

Hosenweite und Schuh


Hemdenstoffmesse in Como 2003: Chukkaboots aus Rauleder zur schmal geschnittenen Anzughose (Foto: Archiv Bernhard Roetzel)

Obschon der klassische, also unmodische Herrenanzug, seit Jahrzehnten nur wenig variiert wird, kann er über den Schnitt der Hosen sehr abwechslungsreich gestaltet werden. Die Form der Hose hat wiederum Auswirkungen auf die Wahl der Schuhe. Beinnahe Hosen werden kürzer getragen und lassen damit mehr vom Schuh sehen. Und kurze Hosen erlauben es auch, knöchelhohe Schuhe, z. B. Chukkaboots oder Chelseaboots, zu tragen. Weite Hosen würden die Stiefelette dagegen so weit bedecken, dass von ihr genauso viel oder wenig wie von einem Halbschuh zu sehen ist. Zur Zeit sind schmal geschnittene Hosen immer noch sehr beliebt, ich selbst trug sie vor zehn Jahren in dieser Form beim Anzug. Dann auch gern mit knöchelhohen Stiefeletten. Heute bevorzuge ich diesen Schnitt bei Hosen zum Sakko.

6 Kommentare:

Anonymous NLL meinte...

Sehr geehrter Herr Rötzel

Ich weiß nicht wie man sie kontaktieren kann, deshalb schreibe ich Ihnen mithilfe der Kommentarfunktion. Ich weiß auch nicht ob sie Fragen beantworten. Wenn ja hätte ich folgende:

Was mich interessieren würde, ist ihre Meinung zu Monogrammen auf Maßhemden. Wenn ja, wo? Am Ärmel ? auf der Brust ? an der Hüfte ?

Meine zweite Frage bezieht sich auf eventuelle Erfahrungen die sie in Österreich gemacht haben. Im besonderen in Wen. Haben sie Erfahrungen mit wiener Schneidern ? Wenn ja, welche ?

Mein dritter Anstoß wäre der zur Schaffung eines Foto- Tagebuchs von Ihnen.

MfG NLL

19. Februar 2013 um 09:00  
Blogger Bernhard Roetzel meinte...

Sehr geehrter Herr NLL,

Sie erreichen mich am besten über die E-Mail-Adresse auf meiner Webseite www.bernhardroetzel.de

ich finde Monogramme schön und lasse meine Maßhemden immer damit ausstatten. Ich bevorzuge die Position ca. links vom Bauchnabel. Das ist m. E. am diskretesten, denn dann sieht man das Monogramm unter der Jacke nicht. Am Ärmel sind Monogramme bei Japanern beliebt, die es manchmal auch auf der Schulter einsticken lassen.

Mit Wiener Schneidern habe ich als Kunde noch keine Erfahrung gemacht, ich würde aber vermutlich Netousek ausprobieren.

http://www.netousek.at/

Ich kenne den jungen Herrn Netousek und seine persönliche Garderobe gefällt mir so gut, dass ich sofort bei ihm bestellen würde. Sie können natürlich auch über Jungmann & Neffe einen Schneider finden.

http://www.feinestoffe.at/

Die Idee mit dem Foto-Tagebuch ist gut und wird von mir bedacht.

Viele Grüße

Bernhard Roetzel

19. Februar 2013 um 09:42  
Anonymous NLL meinte...

Sehr geehrter Herr Rötzel

Ich finde es großartig, dass sie so schnell und direkt Antworten.
Vielen Dank dafür.

MfG NLL

19. Februar 2013 um 09:51  
Blogger Bernhard Roetzel meinte...

Das ist für mich selbstverständlich. Vielen Dank für Ihren Kommentar.

19. Februar 2013 um 09:53  
Anonymous Anonym meinte...

Ich sehe, Herr Roetzel, unsere Geschmäcker gehen auseinander. Möglicherweise liegt das aber wohl einfach daran, dass mir Hosen mit zu geringer Fußweite, wie sie im Moment sehr in Mode sind, einfach nicht stehen.

19. Februar 2013 um 17:59  
Blogger Bernhard Roetzel meinte...

Ich selbst trage seit einigen Jahren wieder weitere Fußweiten. Dieses Bild ist von 2003. Damals fand ich das schick, vor allem mit knöchelhohen Schuhen. Die Hose des Gentleman ist m. E. etwas weiter.

19. Februar 2013 um 22:38  

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