Montag, 25. Februar 2013

Da der Winter nicht geht: Schuhtipps für die Kälte

Ich habe an anderer Stelle geschrieben, dass der Sommer ein modischer Ausnahmezustand ist. Das muss ich relativieren. Dank leichter Stoffe und Klimatisierung ist es wesentlich einfacher, sich an heißen Tagen elegant zu kleiden als an kalten Tagen. Hauptproblem bei Frostgraden sind die Schuhe. Da sich der Winter immer noch nicht verzieht, hier meine Favoriten für kalte Tage.


Der zwiegenähte Fliegerstiefel von Meindl ist die sportliche Variante, die Dank des Lammfellfutters richtig warm hält. Passt natürlich nicht wirklich in der Stadt, zum pelzgefütterten Lodenmantel auf der Jagd, einem Parka in der Skihütte oder der ebenfalls lammfellgefütterten Pilotenjacken beim Bummeln aber umso besser (Foto: Meindl)
Der Maronibrater ist ein Klassiker aus dem Hause Ludwig Reiter. Er wird im Winter vor allem in deutschen Innenstädten an den Füßen schicker Shopper gesichtet, ist aber natürlich auch in freier Natur zu Hause. Passt zum klassischen Look wie zu moderneren Casual-Looks (Foto: Ludwig Reiter)


Der rahmengenähte Halbstiefel mit Lamfellfutter (z. B. der Santo von Prime Shoes, gesehen bei Cove & Co) ist die ideale Lösung für den anglophilen Herrn, der einen stimmigen und gleichzeitig sehr warmen Schuh zu Tweedjacke und Moleskin- bzw. Kordhosen sucht. Passt aber auch zum sportlichen Anzug aus Streichgarn mit schmalerem Hosenbein (Foto: Bernhard Roetzel)

Galoschen waren viele Jahre ein Geheimtipp, seit die Firma Swims sie aber in auffälligen Farben herausgebracht hat, gelten sie als attraktive Lösung bei Schmuddelwetter. Die normal dimensionierten Galoschen schützen bei Schnee aber nur vor dem Ausgleiten, gegen die Kälte hilft dagegen besser der Galoschen-Halbstiefel. Sieht zwar ein bisschen aus wie ein Schuh für Surfer, darf aber auf dem Weg zu Oper ruhig über die Frackschuhe gestreift werden (Foto: Swims/ Cove & Co.).










3 Kommentare:

Blogger BTrain meinte...

Die Maronibräter haben einen wunderbaren Bruder! Die alten (wirklich alten) NVA Filzstiefel, die in Ihrer Gegend eventuell auf Flohmärkten zu finden sind. Holzgenagelte Sohle, stabil, warm. Ich glaube, dass irgendwann in den 60/70er Jahren auf Gummisohle aus Schaum umgestellt wurde. Diese Modelle sind nicht gut. Aber die alten Stiefel sind wunderbar.

25. Februar 2013 um 03:09  
Anonymous /the weekender! meinte...

Folgende Frage stelle ich mir grade: Was macht man mit den Galoschen-Halbstiefeln, wenn man in der Oper angekommen ist? An der Garderobe abgeben?

25. Februar 2013 um 03:34  
Blogger Bernhard Roetzel meinte...

Genau. Einfach an der Garderobe ausziehen und in eine Tragetasche stecken. Das Ganze wird dann mit dem Mantel weggehängt.

25. Februar 2013 um 03:39  

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