Mittwoch, 8. Februar 2012

Rauleder: Der Schuh für Kenner

Raulederschuhe haben viele Vorteile. Sie sind pflegeleicht, unempfindlicher gegen Staub als dunkle Schuhe aus Glattleder und ihre Oberfläche harmoniert mit glatten wie flanelligen Stoffen. In der Garderobe eines Gentleman fehlen sie deshalb selten. 

Rötlichbraunes Rauleder: Meines Erachtens ist es am vielseitigen einsetzbar. Meine Lieblingskombination zu grauem Flanell im Winter und zu Chinos im Sommer (Foto: Crockett & Jones)

Der Chukkaboot in Dunkelbraun: Die Standardwahl zu allen winterlichen Hosen, passt aber auch zum sommerlichen Khakibeinkleid (Foto: Crockett & Jones)

Der Fullbrogue in Dunkelbraun: Schön zu grauen Flanellhosen und Marineblazer. Passt im Herbst auch zu dunklerem Glencheck aus Schurwollstoff (Foto: Crockett & Jones)

Der elegantere Schlupfschuh für den Sommer. Nicht zu weit ausgeschnitten, dadurch sitzt er gut am Fuß und zeigt nicht zu viel von farbigen Strümpfen (Foto: Crockett & Jones)

Monks tragen sich am besten mit ganz schmalen, kurzen Hosen oder aber sehr weiten Beinkleidern. Ansonsten verhakt sich die Schnall dauernd im Hosensaum (Foto: Crockett & Jones)

Helleres Nussbraun passt genauso gut zu pastelligen Sommertönen  wie zu gedeckteren Tweeds und Flanell im Herbst (Foto: Crockett & Jones)

5 Kommentare:

Blogger Mike meinte...

Schöner Post! Besonders die Kombinations-Tipps.

Mir ist nicht klar, weswegen Raulederschuhe ein relativ schlechtes Standing haben: "Zu empfindlich bei Regen. Was ist mit Flecken, etc.". Mit Imprägnier-Spray und der richtigen Bürste alles kein Problem.

Suede ist mein all-time favorite. Wenngleich ich noch dringend Chukkas mit Dainite-Sohle brauche.

9. Februar 2012 um 12:41  
Blogger Bernhard Roetzel meinte...

Es ist tatsächlich ein Nachteil, dass Spritzwasser sichtbare Flecken hinterlässt. Allerdings trocknen die ja auch wieder. Ansonsten darf man nicht vergessen, dass wir als Träger hochwertiger Raulederschuhe verwöhnt sind, was die Pflegbarkeit angeht. Wenn man mit Bürste oder Radierer an billiges Rauleder herangeht, ist das Ergebnis oft unbefriedigend. Ich selbst trage braune Schuhe fast nur aus Rauleder, weil ich zugegebenermaßen ein Putzmuffel bin.

10. Februar 2012 um 00:47  
Anonymous Anonym meinte...

Ein deutlicher Nachteil von Raulederschuhen ist allerdings, dass an den Stellen, an den der Schuh beim Gehen umknickt, deutlich sichtbare Falten entstehen. Ich besitze das oben abgebildete Oxford-Modell von C+J (allerdings in einer dunkelbraunen Version) und war anfangs auch sehr zufrieden damit. Mittlerweile (nach gut 1 Jahr Tragedauer) stören mich die Falten aber schon etwas; sie sind leider auch mit einer Kreppbürste nicht dauerhaft zu entfernen. Wenn das bei billigem Velourleder passiert wäre, dürfte man sich wohl nicht beschweren, aber bei C+J...
Aber vielleicht gehört das ja mit zum "Charakter", den die Schuhe im Lauf der Zeit entwickeln sollen...

28. Februar 2013 um 00:02  
Blogger Bernhard Roetzel meinte...

Eigentlich dürfte das Problem bei einem hochwertigen Schuh nicht auftreten. Vielleicht - aber das ist schwer aus der Ferne zu sagen - ist der Schuh am Schaft zu weit. Das könnte dazu führen, dass er beim Gehen übermäßig einknickt und dass das Leder überbeansprucht wird.

6. März 2013 um 05:13  
Anonymous Anonym meinte...

Das könnte tatsächlich so sein - leider ist es in Deutschland schwer, C+J in unterschiedlichen Weiten zu bekommen. In Jermyn-Street-Shop in London besteht diese Möglichkeit.
Vielen Dank für den Hinweis, ich werde beim nächsten Kauf darauf achten.

17. März 2013 um 06:39  

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